In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Das dritte Kapitel: Erweckung der Kundalini – die zehn großen Mudras und weitere Schlüssel für den Aufstieg der Schlangenkraft. Der Yogi, der sein Leben an Brahman ausrichtet, der eine gemäßigte und reine Ernährung einhält, kann innerhalb von 40 Tagen Kundalini-Praxis großartige Kräfte erlangen. (HYP III, 121) Im dritten Kapitel beschäftigt sich Svatmarama mit den Schwerpunktthemen Kundalini, Kundalini-Erweckung und mit den zehn Mudras. Für ihn ist die Kundalini, die im Muladhara-Chakra aufgerollte Schlangenkraft, die Stütze aller Yogapraktiken und aller Tantras (HYP III, 1). Sie muss erweckt werden, um zu Samadhi zu kommen. Denn erst dann ist die höchste Erkenntnis möglich, der Geist wird ruhig, und der Übende gelangt zu Unmani-Avastha. Ohne Kundalini-Erweckung ist dagegen eine Erfahrung des Überbewusstseins nur schwer möglich. Kundalini ist entscheidend. Wenn sich die Sushumna öffnet, der Prana in die feinstoffliche Wirbelsäule eintritt und in die höheren Chakras gelangt, kann es zu einer Bewusstseinserweiterung kommen. Dies kann ganz harmonisch und schrittweise geschehen oder offenkundigere Begleiterscheinungen mit sich bringen, z.B. besondere Hitzeerfahrungen. Wer die Kundalini erwecken möchte, sollte sich zunächst in der Einübung einer ethischen Lebensführung unter Anwendung der zentralen yogischen Grundsätze, der Yamas und Niyamas, festigen. Gepaart mit einer steten, am Göttlichen ausgerichteten Asana- und Meditationspraxis, Reinigungs-, Kriya- und Atemtechniken wird eine sichere Basis geschaffen, um zu Raja-Yoga, dem königlichen Weg der Geistesruhe, zu gelangen. Wenn wir uns also gründlich vorbereiten, steht am Ende unserer Bemühungen die Vollkommenheit, in der Zeit, Raum und Tod überwunden werden. Sushumna, die große Leere, die Brahmarandhra, die große Straße, der brennende Grund, Shambhavi, und der mittlere Pfad, alle beziehen sich auf ein und dasselbe. (HYP III, 4) Die Sushumna stellt bei der Kundalini-Erweckung den Maha-Patha dar, den großen Pfad, an dessen Ende die Erfahrung vollkommener Leere steht. Unabhängig davon, welche Bezeichnung sie in den verschiedenen mythologischen Erzählungen erhält – in der Sushumna liegen […]

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