Sollte dein Tag heute überladen sein mit Aufgaben, und du nicht wissen, wo dir der Kopf steht, dann halte trotzdem inne für eine kurze Meditation. Am besten gleich mehrfach über den Tag verteilt. Du wirst sehen, sie wird dich immer wieder zentrieren und dich mit neuer Energie versorgen.

Es braucht nicht viel, um innenzuhalten. Drei Minuten sind schon mehr als genug! Oft sind es nämlich genau die kleinen Pausen, die uns darin unterstützen, wieder zu uns zu kommen.

Deshalb schenke dir immer wieder drei Minuten. Was sind sie schon gemessen an 24 Stunden oder gar an die Unendlichkeit?!

Diese Meditationsanleitung verhilft dir in nur 3 Minuten zu mehr Ruhe und Klarheit. Gesprochen von Doris Iding.

 

Die 3-Minuten-Pause

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Die folgende Meditation unterstützt dich darin, in gestressten Zeiten oder in Zeiten der Unruhe immer wieder schnell und gut zu dir zurückzufinden.

Komm als erstes in eine aufrechte Sitzposition. Achte darauf, dass dein Körper entspannt ist und du auch im Geist wach und offen bist.

Atme deshalb zuerst ein paar Mal tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Sozusagen als Zeichen, um anzukommen auf dem Kissen.

Dann geht’s los:

In der ersten Minute lässt du alles da sein. Alles, was in den Raum deines Gewahrseins tritt: Alle Gefühle, alle Gedanken, alle Körperempfindungen, alle Geräusche im Außen. Einfach alles. Alles, was ist, darf sein.

Versuche alles da sein zu lassen, ohne es zu bewerten und mach dir bewusst, das alles kommt und alles geht.

In der zweiten Minute fokussierst du deine Wahrnehmung und konzentrierst dich auf deine Atmung. Nimm einfach wahr, wie du ein und ausatmest. Dabei ruht deine ganze Präsenz auf diesem einen Einatmen und auf dem darauffolgenden Ausatmen.

Wenn Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen im Innen oder Geräusche im Außen dich wegtragen, dann hol dich mitfühlend und liebevoll wieder zur Atmung zurück. Verurteile dich dafür nicht, sondern nimm einfach nur wahr, dass du mit deiner Aufmerksamkeit nicht mehr bei der Atmung warst.

Jetzt weitest du deine Aufmerksamkeit noch mal auf deinen ganzen Körper aus und nimmst deinen Körper wertfrei von innen heraus wahr –von den Haarspitzen bis zu den Fußsohlen.

Sei hier offen und achtsam, ohne etwas zu bewerten oder ohne dich mit etwas zu identifizieren. Und mach dir immer wieder bewusst: Alles was ist, darf sein.

Und nun löse deine Aufmerksamkeit wieder von der Wahrnehmung deines Körpers. Verweile noch ein paar Momente mit geschlossenen Augen. Öffne die Augen dann wieder. Reck dich noch einmal und streck dich und komm dann wieder in den Alltag zurück.

 

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Doris Iding
Doris Iding ist Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitslehrerin sowie Autorin. „Selbstbewusstsein statt Selbstoptimierung“ spielen für sie die zentrale Rolle. Sie vermittelt, wie wir spielerisch und mit einem Augenzwinkern zu uns selbst finden können, ohne uns dabei in Oberflächlichkeiten zu verlieren. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.
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Rani

wunderbar! <3