In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Eine alte Lehre im Fokus der modernen Wissenschaft: Wie Sie mit Yin Yoga das Bindegewebe anregen und Rückenschmerzen vorbeugen oder therapieren   Yin Yoga ist eine statische Praxis, in der die Positionen langsam eingenommen werden und dann 3 – 5 Minuten gehalten werden. Der Fokus liegt dabei auf unserem Bindegewebe, den Knochen und den Meridianen (Energieleitbahnen im Körper). Yin Yoga ist der komplementäre Teil des dynamischen Yoga, wie wir ihn im Westen aus unseren Studios kennen. Er gleicht die aktive Seite in uns aus und bringt uns durch seine ruhige Praxis wieder zurück in einen ausbalancierten Zustand. Rückenschmerzen sind heutzutage ein gesamtgesellschaftliches Kernproblem. Sie sind in den regelmäßig veröffentlichten Statistiken zu den häufigsten Krankheitsbildern immer auf den vorderen Plätzen zu finden. Fast alle Menschen in unserem Kulturkreis machen damit in ihrem Leben mindestens einmal Bekanntschaft. Dabei sind lediglich 3–5% der Rückenbeschwerden auf tatsächliche Schädigungen oder strukturelle Erkrankungen der Wirbelsäule zurückzuführen. Das können beispielsweise Brüche (durch einen Unfall), Tumore, Entzündungen, etc. sein. Der weitaus größere Teil hat seine Ursache in faszialen und muskulären Problemen. 80% aller Rückenschmerzen verschwinden nach drei Wochen wieder, und das entweder ganz ohne Therapie oder mit konservativen Methoden, d.h. moderatem Training und sanfter Stimulation. Faszien und Rückenleiden Das Forschungsgebiet um unsere Faszien (=Bindegewebe) ist noch relativ jung. Trotzdem sind bereits faszinierende Ergebnisse und Ansätze zur Behandlung und Vorbeugung von Rückenschmerzen hervorgebracht worden. Unsere Faszien sind ein körperweites Netzwerk, das alle körperlichen Strukturen miteinander verbindet. Es ist ein zuckerwatteartiges, dreidimensionales Netz, in dem sich Flüssigkeit befindet. Es gibt unserem Körper seine Form. In den Faszien findet man außerdem Schmerzrezeptoren, und zwar bis zu sechsmal mehr als in den Muskeln oder Gelenken selbst, wo deren Existenz bisher hauptsächlich angenommen wurde. Faszien sind nach dem heutigen Kenntnisstand so etwas wie unser sechster Sinn, der für die eigene Körperwahrnehmung immens wichtig […]

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