Vom Schein zum Sein: Die schwierig erscheinende Haltung Ashtavakrasana erfordert von uns eine unvoreingenommene Herangehensweise   Am Königshof von Janaka gab es einen Wettstreit der Philosophen. Vandin schien alles Wissen in sich zu vereinen und bezwang selbst die Weisesten im Disput. Da stand am Rande des Wettkampfes ein „verkrüppelter“ Junge von 12 Jahren auf und forderte Vandin heraus. Doch die Versammelten verlachten und verspotteten den Behinderten nur. Bei dem  Jungen waren beide Füße, beide Knie, beide Hände sowie Brust und Kopf entstellt. Diese acht Knoten im Körper bescherten ihm den Namen „achtfach Verkrüppelter“ – Aṣṭavakra (aṣṭa = acht; vakra = Knoten). Doch wie entstellt sein Körper auch war, als der Junge zu sprechen begann, verstummten die Gelehrten, einer nach dem anderen. So stand Aṣṭavakra schließlich vor Vandin. Er diskutierte mit ihm und bezwang ihn durch sein Wissen und sein Geschick in der Rede.Diese Erzählung des Māhabhārata verdeutlicht, wie der äußere Schein und das innere Sein sich oft unterscheiden. Sie kann uns ermutigen, Vorurteile abzulegen und die Welt unvoreingenommen zu erleben. Die Praxis von Ashtavakrasana Nach dem weisen Aṣṭavakra ist eine Körperhaltung […]

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