In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Ein kurzer, herzkräftigender Sonnenuntergangsflow als Yogaritual für lange Sommerabende. Laue Sommernächte … Wir lieben sie! Wenn die Abendsonne am Horizont verglüht und die Welt in ihr goldenes Licht taucht. Wenn ein warmes Lüftchen unsere Haut streichelt und wir einen wunderbaren Tag ausklingen lassen. Lange Sommernächte im Schoß von Mutter Natur erfüllen unser Herz. Das prächtige Spektakel des Sonnenuntergangs lässt nicht nur Romantiker an eine höhere Macht glauben. In Indien wird die Sonne als Symbol des allumfassenden Göttlichen Bewusstseins verehrt. Wie in den meisten alten Kulturen, wird das Leben im Hinduismus und im Yoga nach den Zyklen der Natur ausgerichtet. Die Sonne als Lebensspenderin ist dabei von besonderer Bedeutung. Mit ihrem Aufgang erwacht die Welt zum Leben und damit zur Aktivität; ihr Abtauchen läutet die Zeit zum Genießen, zum Sein ein. Den Übergängen, den Dämmerungen, wird eine besonders verheißungsvolle spirituelle Dimension nachgesagt. Dementsprechend werden diese besonderen Phasen am Morgen und am Abend mit Ritualen und Gebeten zelebriert. Surya-Namaskar, der Sonnengruß, ist ein zentraler Ausdruck der tiefen Verwurzelung des Menschen mit seiner Natur. Das Leuchten der Sonne steht für das Leuchten des Universellen Bewusstseins, welches immer strahlt und immer währt. Surya-Namaskar ist ein verkörpertes Gebet, ein Ritual, das unser gesamtes Wesen, jede Faser, jede Zelle erfasst und als lebendigen Ausdruck des Lebens ehrt. Das Sonnengebet ist mehr als nur eine Asana-Abfolge. Es ist Meditation in Bewegung: der Tanz von Shiva, dem reinen Bewusstsein, und Shakti, der dynamischen Kraft des Universums. Wenn wir uns vom Atem von einer Position in die nächste führen lassen, so ahmen wir diesen kosmischen Tanz von Energie und Sein nach. Das fließende, wellenförmige Auf und Ab der Wirbelsäule dieses bewegten Gebets regt dabei die Kundalini-Kraft, unser im Wurzelchakra schlummerndes Bewusstseinspotenzial, an. Darum geht es in der Vision des Hatha-Yoga – die Kundalini-Shakti, die „Schlangenkraft“, zu erwecken und sie […]

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Diana Schöpplein
Diana Schöpplein ist E-RYT500 mit Leib und Seele. Ihr Yogaweg begann vor über 30 Jahren und führte sie damals nach Asien, wo sie auch heute noch tief in den Yoga eintaucht. Seit über zehn Jahren teilt sie ihre Liebe für diese Lebensphilosophie und deren Ursprungsland in ihren Workshops, Ausbildungen und insbesondere in ihren Indien-Retreats mit ihren Schülern. Um ihrer zweiten Heimat Indien etwas zurückzugeben, designt Diana Malas für ihre Kollektion Devadi Jewellery und unterstützt damit eine Naturschule im indischen Himalaya. In ihren Woman-Selfcare-Retreats verwebt Diana Yoga mit dem Wissensschatz aus Ayurveda, Atemarbeit und Somatic Movement, um Selbstpflege und Selbstliebe für Frauen zu fördern.