In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Kraft und Durchlässigkeit sind Qualitäten, die dir im Skorpion sehr helfen. Im Skorpion-Workshop von Roland und Liz lernst du zudem viel über die Schulterarbeit in dieser Haltung und in anderen Rückbeugen – manches davon wird dich vielleicht überraschen „Be water, my friend.“ – Diesen berühmten Satz von Bruce Lee hat wohl jeder irgendwann einmal gelesen oder gehört. Ein Rat, der auch auf die Yogapraxis übertragen werden kann und der besonders wertvoll ist, wenn es um Umkehrhaltungen geht. Wasser ist fließend sowie durchlässig und sehr kraftvoll gleichermaßen. Man kann mit einem Stein nicht ins Wasser schneiden – Wasser allerdings vermag sich seinen Weg sehr wohl durch Stein zu bahnen. Deutlich wird diese Kraft z.B. auch bei Wasserrädern. Bereits vor tausenden von Jahren haben sich Menschen die Kraft des Wassers zunutze gemacht. Dabei wird meist sowohl die Bewegungsenergie als auch das Gewicht des Wassers genutzt. Eben dieses Zusammenspiel von Kraft und gleichzeitig durchlässiger Qualität soll uns im letzten Teil unserer kleinen Serie behilflich sein. In den vorangegangenen Ausgaben haben wir verschiedene Elemente besprochen, die in Rückbeugen relevant sind. In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns nun schwerpunktmäßig mit der Ausrichtung der Schultern. Vielleicht hast du irgendwann mal gelernt, dass du die Schulterblätter zusammen und nach unten ziehen sollst, um den Brustkorb in einer Rückbeuge zu öffnen. Ähnlich wie das untergezogene Steißbein, scheint uns das aber eher ein Mythos zu sein. Unserer Erfahrung nach ist diese Ausrichtung häufig nicht sehr hilfreich. Du kannst das leicht selbst ausprobieren. Verschränke die Finger am Hinterkopf und breite die Ellbogen aus. Du schiebst so die Schulterblätter aufeinander zu. Versuche dich damit in eine Rückbeuge zu bewegen. Spürst du, wie hier die Schulterblätter die Streckung in der Brustwirbelsäule behindern? Nimm stattdessen die Ellbogen nach vorn. So schaffst du Platz zwischen den Schulterblättern. Während du den Hinterkopf in die Hände […]

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