Vertrauen in den Körper: eine Sequenz, in der du deine inneren Ressourcen aktivieren und die vielfältigen Geschenke des Yoga aufs Neue erfahren und anwenden kannst. Wer kennt den Gedanken nicht: „Das kann doch nicht so schwer sein! Oder sind die Asanas, die bei anderen Praktizierenden kinderleicht aussehen, nicht für mich gemacht?“ Das Wort „Abenteuer“ leitet sich vom lateinischen Verb advenire – „ankommen“ ab. Ankommen bei sich, im eigenen Körper, mit dem Selbst in Verbindung sein und durch sich selbst hindurch die eigene Verbindung zum großen Ganzen spüren. Atman, „reflection in action“. Wenn du dies als Grundidee nimmst, um selbst nach unzähligen nach-unten-schauenden Hunden neugierig zu bleiben und zu erleben, dass sowohl Körper als auch Geist sich in jedem Moment der Praxis verändern, kannst du diesen Prozess der Veränderung mit Bewusstheit wahrnehmen und Schritt für Schritt in eine fortgeschrittene Praxis gehen. Das, was gleich bleiben kann, ist der Zustand des Beobachtens: kshana pratiyogi parinamaparanta nirgrahyah kramah, heißt es in Kapitel IV (Kaivalya-Pada) von Pantanjalis Yoga-Sutra 33: „(Zeitliche) Aufeinanderfolge (Krama) wird (nur dann) beobachtet, wenn die Verwandlung, die den einzelnen Momenten zukommt, […]

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