In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Wie wir über unseren Körper Hingabe lernen können: die verschiedenen Ausprägungen von Hingabe und wie du sie durch Yogapraxis erkunden und intensivieren kannst Hingabe ist ein großes Wort, und oft steckt dahinter ein großer Anspruch. Besonders als Yogi erwarten wir selbst oder andere von uns, dass wir uns „einfach“ hingeben können. Aber Hingabe ist nicht unbedingt eine einfache Angelegenheit. Und obwohl Hingabe auf den ersten Blick nichts mit Struktur zu tun zu haben scheint, weil sie universell ist und ihr das Loslassen als Hauptprinzip innewohnt, können wir sie über eine strukturierte und praktische Herangehensweise festhalten, indem wir Hinweise sammeln, die es erlauben, die Erfahrung der Hingabe zu lernen. Schaut man sich jenseits des Yoga nach „Hingabe“ um, findet man viele verschiedene Facetten: das Liebespaar auf der Kinoleinwand, das sich einander leidenschaftlich hingibt, die Mutter, die ihr Baby auf dem Arm hält und es hingebungsvoll stillt, der alte Mann am Ufer eines Sees, der in stiller Hingabe versunken ist. Wir können daran erkennen, dass Hingabe viele Aspekte hat und sich auf verschiedene Arten zeigen kann. Und diese Vielfalt gibt es auch im Yoga. Anatomie der Persönlichkeit Im yogisch-tantrischen Chakra-System, das ein Abbild unserer Persönlichkeitsanteile ist, finden sich insbesondere drei Zentren, die Hingabe auf besondere Art und Weise behandeln. Je nach Persönlichkeitsstruktur und Erfahrungsbiografie ist der eine Bereich zugänglicher als der andere. 1. Hingabe der Sinnlichkeit Im zweiten Chakra (Svadhishthana) finden wir das Abbild für den genussvollen Fluss des Lebens, das Sich-treiben-Lassen und das Erleben sinnlicher Eindrücke. Die entsprechende körperliche Region umfasst das Becken, die Hüfte und den Bereich der Sexualorgane. Der Sinn des Schmeckens ist die dem Chakra zugeordnete Sinneskraft. Die Hingabe liegt hier in der Fähigkeit, sich von den sinnlichen Erfahrungen und Schönheiten des puren Lebens leiten lassen zu können. Menschen, die sich in diesem Bereich zuhause fühlen, können mit […]

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Katharina Middendorf
Katharina Middendorf ist Autorin, Therapeutin und bildet Yogalehrer aus und fort. Mit nivata® hat sie eine Yogaschule gegründet, die die Teilnehmer durch einfache Techniken lebendige Stille (Sanskrit: nivata) erfahren lässt. Dazu verwendet sie neben Techniken aus dem Satyananda Yoga eigene Entwicklungen wie den Sternengruß oder Götter-Yoga. Zusammen mit ihrem Mann Ralf Sturm lebt und arbeitet sie in Berlin. (Foto: Ferhat Topal)