Erholung im Refugium Lindenwirt: ein Genuss für Körper und Seele in Harmonie mit der Natur

Die Welt ist groß, Deutschland aber relativ klein und manchmal auch eng. Anscheinend. Doch immer wieder lassen sich auch hier traumhafte Landstriche entdecken. Eine solche Region ist der Nationalpark Bayerischer Wald, mit einer Fläche von 6000 Quadratkilometern die größte Waldlandschaft Mitteleuropas: ein wunderschöner, idyllischer Nationalpark – Bäume, eingebettet in malerische Landschaften, so weit das Auge reicht. Auch zwei hohe Berge, der Große Arber mit 1456 Metern und der Große Rachel mit 1453 Metern, befinden sich in diesem Nationalpark, der im Jahr 1970 gegründet wurde und somit der älteste Nationalpark Deutschlands ist. Hier kann man sich so richtig entspannen, loslassen und sich mit der Natur verbinden, mit den Elementen in Kontakt kommen und schnell erfahren, dass es mehr gibt als ein Hetzen durch Raum und Zeit, wie es im Alltag meistens der Fall ist. Wer also Lust hat, sich wieder einmal Schritt für Schritt an das zu erinnern, was die Natur uns geben und schenken kann, den erwarten auf einer Fläche von 243 Quadratkilometern rund 320 Kilometer gut beschilderte Wanderwege und 170 Kilometer Langlaufloipen.

Inmitten dieser grünen Lunge liegt die kleine Gemeinde Drachselsried im niederbayerischen Landkreis Regen und zählt gerade mal 2400 Einwohner. Und am Rande dieses kleinen Örtchens, das wirkt, als wäre hier die Zeit stehengeblieben, wartet das „Refugium Lindenwirt“ auf solche Gäs­te, die bei ihrem Wellnessurlaub auf Dekadenz verzichten möchten. Das Hotel fand vor 60 Jahren seinen Anfang und gilt seit vielen Jahren als beliebte Einkehrmöglichkeit für Wanderer und Spaziergänger, die gerne im eigenen Land Urlaub machen möchten. Wie alles, so unterliegt auch der Lindenwirt dem Wandel, so dass es im Verlauf der letzten Jahrzehnte immer wieder kleinere Erweiterungen und Umbauten am Haus gab, bis die Inhaber-Familie Geiger im Jahre 2008 beschloss, einen großen Schritt in Richtung „Wellness“ zu wagen. Nun wurden also weitreichende architektonische Veränderungen vorgenommen, die das Haus in neuem Glanz erstrahlen ließen. Der Mut hat sich ausgezahlt: Heute gilt der Lindenwirt als „Geheimtipp“ im Bayerischen Wald und freut sich über viele zufriedene Gäste aus Deutschland, Österreich und dem nahen Tschechien.

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Herzlichkeit und Charme

Die Besitzer des Wellness-Resorts, Maria und Christian Geiger, haben das Anliegen, für ihre Gäste ein zeitgemäßes Angebot auf höchstem Niveau bereitzuhalten und ihren Betrieb den ständig wachsenden Anforderungen eines Vier-Sterne-Hotels anzupassen. Mit familiärer Herzlichkeit stehen die Geigers und ihr Team jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Gleichzeitig sollen die Gäs­te die Möglichkeit haben, ihren Urlaub individuell und nach den eigenen Vorlieben zu gestalten. Mit Liebe zum Detail wurde das Hotel nach den Vorstellungen des Besitzerehepaares neu gestaltet. Bodenständigkeit, Natürlichkeit und Herzlichkeit sowie stets ein offenes Ohr für die Gäste zeichnen seine Arbeit und die des gesamten Lindenwirt-Teams aus. Das Gastehepaar ist gern präsent und erkundigt sich immer wieder persönlich nach dem Wohlergehen der Gäste, ohne dabei penetrant oder aufdringlich zu sein. Als ausgebildeter Wanderführer gibt Christian Geiger seinen Gästen Tipps aus erster Hand, organisiert auf Wunsch Wanderungen in die Umgebung und begleitet diese teilweise auch selbst, weil er diese Region liebt und so richtig aufblüht, wenn er sie zu Fuß erkundet. Es ist ihm ein wahres Herzensanliegen, seinen Gäs­ten die Natur und seine Heimat ein Stück näherzubringen.

Das Hotel zeichnet sich nach seinem Umbau durch neue klare Formen sowie kostbare naturverbundene Materialien wie Stein und gebürstetes Fichten- und Lindenholz aus. Diese Materialen prägen den Stil des Hauses und ziehen sich durch wie ein roter Faden – bzw. im Falles des Lindenwirtes wie ein grüner Faden, denn als zentrales Farbelement wurde die Farbe Grün gewählt, die überall zu finden ist und eine sehr beruhigende Wirkung auf den Gast hat. Aber nicht nur die Farben werden gekonnt eingesetzt, sondern auch ein innovatives Lichtkonzept entfaltet im gesamten Hotel seine Wirkung. Hierbei werden ausgewählte Materialien und Elemente der Einrichtung gezielt in Szene gesetzt, wodurch die Gestaltung mit Licht und Schatten eine aufgelockerte und behagliche Atmosphäre ausstrahlt. Ein wichtiger Teil des architektonischen Konzeptes sind gemütliche Nischen, die im gesamten Hotel zu finden sind.

Naturnahe Innen­architektur

Die Verbundenheit zum Bayerischen Wald zeigt sich im gesamten Gebäude. Durch den Umbau Ende 2008 entstand eine Verbindung von Haupt- und Nebenhaus. Diese soll – in abstrahierter Form – einer „Wanderung“ im Wald ähneln. Schräge Wände und Decken lassen den Gang wie eine Art „Höhle“ erscheinen. Auf dem mit Lindenblättern bedruckten Teppichboden liest der Gast Gedichte von lokalen Autoren, die über Wald und Natur schreiben. An den Wänden befinden sich Bilder mit Blättern, im Spa-Bereich verbreiten Stühle und Sessel mit Kuhfell sowie Leuchten in Form eines Baumstamms mit Lampenschirm eine ländliche Atmosphäre. Der Bezug zum Wald zeigt sich auch im Restaurant: Baumabschnitte dienen als Wandverkleidung, und spaltrauhe Steinwände verkleiden zusammen mit ungesäumten Brettern Teile der Decke. 
Auch die neuen 26 zusätzlichen Zimmer, Suiten und Appartements, die nach dem Umbau das Hotel bereichern, können sich sehen lassen. Warme Farben, edle Stoffe und der Duft von gebürstetem Fichten- und Lindenholz sorgen für eine behagliche Atmosphäre. Als zentrales Farbthema wurde das Grün der Linde gewählt, und jedes Zimmer erhielt einen Kräuternamen. In den Teppich eingewebte Mundartgedichte und ein eigener Trinkbrunnen mit Granderwasser spiegeln zusätzlich die Ursprünglichkeit und Bodenständigkeit der Region wider. Design und Gemütlichkeit stellen im Lindenwirt keinen Gegensatz dar, sondern sorgen für einen erholsamen Urlaub.

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