Die Sufi-Mystikerin Irina Tweedie gab sich konsequent dem Weg der Liebe hin, der voraussetzt, sich den eigenen Schatten zu stellen und sich aufrichtig nach Wahrheit zu sehnen. Ihre Augen waren nicht von dieser Welt; wenn man in sie blickte, gab es kein Ende, nur unendliche Weite in diesem wässerigen, klaren Blau. Man selbst allerdings konnte den Boden unter den Füßen verlieren, wenn man sie ansah.* Irina Tweedie (1907–1999) war eine der ungewöhnlichsten und beeindruckendsten Mystikerinnen und spirituellen Lehrerinnen des 20. Jahrhunderts. Die gebürtige Russin wurde von ihrem Meister, einem Sufi der Naqshbandi-Tradition, im indischen Kanpur geschult und durchlief dadurch einen tiefen Prozess der Ich-Auflösung. Bekannt wurde sie vor allem durch ihr Buch Der Weg durchs Feuer. Tagebuch einer spirituellen Schulung durch einen Sufi-Meister, in dem sie den spirituellen Weg mit all seinen Höhen und Tiefen beschreibt.  Die frühen Jahre Irina Tweedie wird 1907 als Tochter eines wohlhabenden russischen Kaufmanns geboren. Im Alter von zehn Jahren erleidet sie einen Unfall und liegt danach tagelang im Koma. Kurz nachdem sie aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht, macht sie ihre erste mystische Erfahrung, die ihr […]

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