Kausthub Desikachar, Yogalehrer und -therapeut in der Nachfolge seines legendären Vaters und Großvaters, über den unschätzbaren Wert des Yoga-Sutra für die Yogatherapie, die verborgenen Bedeutungsebenen des Sutras und die manchmal schwere Verantwortung für seine berühmte Tradition Dr. Kausthub Desikachar, Sohn und Schüler von T.K.V. Desikachar, ist ein international renommierter Yogalehrer und -therapeut. Durch den von ihm gegründeten KYM-Mitra bringt er Yoga auch zu den sozial und ökonomisch Unterprivilegierten. Er ist Autor von „The Yoga of The Yogi. The Legacy of T Krishnamacharya“, einer Biographie seines Großvaters, und Co-Autor von „Vedic Chant Companion“ sowie „The Viniyoga of Yoga. Applying Yoga for healthy living“. Darüber hinaus ist Kausthub Desikachar ein Vorsitzender des British Wheel of Yoga (www.bwy.org.uk) und Berater der International Association of Yoga Therapists (www.iayt.org). Zudem ist er begeisteter Fotograf. YOGA AKTUELL sprach mit ihm über das Yoga-Sutra, dessen Studium er sich intensiv widmet, und über die nicht eben kleine Aufgabe, eine der bekanntesten Yogatraditionen der Welt fortzuführen. YOGA AKTUELL: Sie verwenden das Yoga-Sutra als Grundlage der Yogatherapie (Hinweis für unsere Leser: siehe Seite 87). Beziehen Sie auch andere yogische Texte mit in Ihre therapeutische Arbeit ein? Dr. Kausthub Desikachar: Obwohl das Yoga-Sutra von Patanjali ein so tiefes Wissen vermittelt, bieten auch andere yogische Texte unschätzbare praktisch relevante Einsichten im Bereich der Yogatherapie. Das Yoga-Rahasya von Nathamuni, die Hatha-Yoga-Pradipika, die Yoga-Yajnavalkya-Samhita und einige der Yoga-Upanishads enthalten nicht nur bedeutsame Konzepte des Heilungsprozesses, sondern auch detaillierte Anweisungen zum Einsatz einiger Instrumente des Yoga. Wir verwenden in unserer therapeutischen Arbeit all diese Quellen als Referenztexte. Sie studieren das Yoga-Sutra immer wieder eingehend. Erhalten Sie dabei stets wieder neue Impulse, entdecken Aspekte, die Ihnen zuvor noch nicht in ihrer ganzen Tragweite aufgefallen waren? Ja, absolut! Ich glaube, ich werde niemals an einen Punkt kommen, an dem ich im Yoga-Sutra keine neuen Dimensionen mehr entdecke. […]

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