In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Prof. Dr. med. Gustav Dobos übte kürzlich in einem offenen Brief Kritik an der polemischen SPIEGEL-Titelgeschichte über naturheilkundliche Behandlungsverfahren. Im Interview mit YOGA AKTUELL schildert er seine Sichtweise. Darüber hinaus befragten wir ihn zum Thema seines aktuellen Buches „Endlich schmerzfrei und wieder gut leben. Die eigenen Heilkräfte stärken mit moderner Naturheilkunde“. Chronische Schmerzen können das Leben schwermachen. Kein Wunder also, dass viele Patienten sich Tabletten verschreiben lassen, um die Symptome zu beheben. Dass konstante Tabletteneinnahme allerdings zur Sucht führen kann, ist den meisten nicht bewusst. Bei einem Drittel aller Patienten in Deutschland, die wegen eines nicht-tumorbedingten chronischen Schmerzes, wie beispielsweise chronischen Rückenschmerzen, Opioide nehmen, besteht die Gefahr einer Tablettensucht. Naturheilkundliche Behandlungsverfahren können oft helfen, die notwendige Tablettendosis zu reduzieren. Die Patienten suchen nach solchen Optionen. Trotzdem werden naturheilkundliche und komplementäre Therapien von den Medien immer wieder als unseriös dargestellt. Prof. Dr. med. Gustav Dobos, Leiter der Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen-Mitte und Inhaber des Lehrstuhls für Naturheilkunde und Integrative Medizin an der Universität Duisburg-Essen, wehrt sich dagegen und erklärt in unserem Interview, warum. Wir leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Behandlung chronischer Krank‑ heiten bei einem breiten Spektrum von Indikationen. Indem wir die Selbstregulation des Körpers mobilisieren, Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit stärken, Lebensstil und Gesundheitsverhalten thematisieren und psychisch-emotionale Reserven nutzen, können wir Symptome lindern, die Dosis notwendiger Medikamente senken und präventiv tätig werden. INTERVIEW YOGA AKTUELL: Sie haben einen Brief an die SPIEGEL-Redaktion geschrieben und ziemlich wütend auf die Titelgeschichte Nr. 34/2018 („Hokuspokus – Geld weg. Heiler, Gurus, Scharlatane“) reagiert. Was hat Sie so verärgert? Prof. Dr. med. Gustav Dobos: Professor Andreas Michalsen von der Berliner Charité und ich waren nicht wütend, sondern haben sachlich die einseitige Berichterstattung moniert. In dem Artikel wird behauptet, unseriöse „Alternativmedizin“ dränge nun schon in die Hochschulen vor. Das stimmt […]

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