Claudia Vahrst, Hans Lamberti und Craig Villani, drei bekannte Bikram Yoga-Lehrer und Kenner der Szene, über den schweißtreibenden Yoga, der auch die Emotionen zum Fließen bringt, und ihre Meinung zum Klischee von Bikram Choudhury als Bad Guy des Yoga Bikram Yoga kann man fast schon berühmt-berüchtigt nennen – in den USA mega-in und nicht zuletzt durch Anhänger wie Madonna auch im Rest der Welt sehr populär zählt diese Yogarichtung nicht nur treibhausähnliche Temperaturen und Spiegelwände zu ihren Markenzeichen, sondern ist sozusagen selbst ein solches, eine Trademark nämlich. Wo der stets als schillernde Figur dargestellte Bikram Choudhury, Urheber des Bikram Yoga, diese missbraucht sah, machte er seine von vielen als zweifelhaft betrachteten Rechte geltend und sorgte damit für manche Schlagzeilen und Kontroversen. Doch welche Gründe hatte der vermeintliche Bad Boy dafür? Und warum zieht gerade diese in mancherlei Hinsicht extreme, oft (und vielleicht zu unrecht) als unspirituell bezeichnete Form des Yoga so viele Menschen an? Im Rahmen eines Seminars sprach Yoga aktuell mit Claudia Vahrst und Hans Lamberti vom Bikram Studio Hamburg Altona sowie mit Craig Villani, einem US-Star des Bikram Yoga. YA: Bikram Yoga ist im wahrsten Sinne des Wortes eine „heiße Angelegenheit“, soviel ist den meisten bekannt. Aber was ist es denn genau? Claudia Vahrst: Bikram Yoga basiert auf Hatha-Yoga – es wurden 26 der alten klassischen Hatha-Yoga-Übungen in eine Serie konzipiert, die bei 30-40 Grad Raumtemperatur ausgeführt wird. Diese Serie hat eine Art Choreographie, d.h. eine Übung wärmt den Körper für die nächste Übung auf. Das bedeutet z.B. nach einem Backbend kommt eine Vorwärtsbeuge usw. Konzipiert ist die Serie für Anfänger, es ist eine Beginner-Serie, und dementsprechend wird auf komplizierte Asanas, die eine erhöhte Schwierigkeit und Verletzungsgefahr aufweisen wie etwa Hand- oder Kopfstand, in dieser ersten Serie zunächst erstmal vollkommen verzichtet. Stattdessen werden andere Übungen genommen, die den […]

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