Doris Dörrie, vielfach ausgezeichnete Regisseurin, Produzentin und Schriftstellerin, wurde durch Filme wie „Männer“, „Nackt“ oder „Bin ich schön?“ weltweit bekannt. YOGA AKTUELL Redakteurin Doris Iding interviewte die unkonventionelle Erfolgsregisseurin zu ihrem neuen Film How to cook your life – die Zen-Kochkunst des Edward Espe BrownEssen ist derzeit in aller Munde: selbst die Regierung findet, wir Deutschen seien zu dick und ernähren uns zu ungesund. Mit ihrem neuen Programm für mehr Lebensqualität haben Gesundheits- und Ernährungsministerium soeben einen Masterplan vorgelegt, der dies zu ändern helfen soll. Und auch die Medien bringen das Thema „Essen“ auf den Tisch: Oberflächliche Kochshows auf der einen Seite wollen die Freude am Kochen vermitteln und aufrüttelnde Dokumentationen oder Untersuchungen über das oft barbarische Essverhalten der Deutschen auf der anderen Seite nehmen sie einem gleich schon wieder. Nun hat auch Doris Dörrie, eine der erfolgreichsten deutschen Filmemacherinnen, tief in Kochtöpfe geschaut. Und zwar in die des Zen-Meisters Edward Brown. Herausgekommen ist ein sensibler und gleichzeitig heiterer Dokumentarfilm, der von der Kunst des Kochens erzählt – und von der Kunst, sein Leben zu kochen, ohne dass man es anbrennen lässt, versalzt oder verkocht. Doris Dörrie und Ed Brown zeigen, dass Essen mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme und dass Kochen ein Fest der Sinne sowie ein Akt der Liebe und Großzügigkeit sein kann. Interview Doris Iding: Was hat Sie dazu bewegt, dem Zenmeister Ed Brown einen Dokumentarfilm zu widmen?Doris Dörrie: Ich habe Ed Brown im Tassajara Zen Mountain Center kennengelernt. Er hat mich durch seine Art sehr beeindruckt. D.I.: Und was war für Sie persönlich das Wesentliche, was Sie aus dieser gemeinsamen Arbeit gelernt haben? Doris Dörrie: Mir hat besonders gut gefallen, dass er in der Lage ist, wesentliche Elemente aus der Zenlehre ganz klar zu vermitteln. Durch seine Art können auch Menschen, die keinen Zugang zu Zen haben […]

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.