Im Rahmen eines Workshops in seinem Studio in Toronto sprach YOGA AKTUELL mit David Robson über die strikte Ashtanga-Methode, die Bewahrung von Tradition und über Yoga im Alltag. In David Robsons Yoga-Shala herrschen authentische Verhältnisse: Der Schweiß tropft von der Decke, und der Raum ist erfüllt vom Ujjayi-Atem der hiesigen Ashtangis. Hier, im Norden Torontos, praktiziert die größte Ashtanga-Community außerhab von Mysore, der Wiege des Ashtanga Yoga im indischen Bundesstaat Karnataka, wohin David seit fast 20 Jahren alljährlich pilgert, um mit seinem Lehrer Sharath Jois zu praktizieren, von ihm zu lernen und ihm zu assistieren. Während draußen der Schnee fällt, konzentrieren wir uns drinnen Matte an Matte auf unseren Vinyasa, unsere atemsynchrone Bewegung durch ein streng vorgegebenes System von Haltungsabfolgen. Wir verbringen eine Woche in Davids Ashtanga Yoga Centre of Toronto (AYCT), um an einem Intensiv-Workshop teilzunehmen, bei dem es vor allem um das traditionelle Zählsystem im Ashtanga Yoga geht. Zum Glück blieb trotz der Fülle an spannenden Workshop-Inhalten Zeit für ein Gespräch. Interview YOGA AKTUELL: Ashtanga Yoga wird oft in die Fitness-Schublade gesteckt – auch unter Yogis ist die Ansicht […]

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