Bekannte Vertreter des Yoga und des Ayurveda über ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre Ansichten zum Thema Ernährung.Oft werden in der Yogaszene Stereotype heraufbeschworen. Doch letztlich haben wir es wie überall im Leben mit individuellen Persönlichkeiten zu tun, die eigenständig denken und handeln und sich in ihrem Verhalten deutlich voneinander unterscheiden. Einige von ihnen haben wir unter verschiedenen Aspekten zu unserem Dossierthema befragt. 1. Anna Trökes – Ernährungsweise im WandelAnna Trökes, Jahrgang 1952, ist eine der profiliertesten Yogalehrerinnen. Sie unterrichtet seit über 25 Jahren, hat eine eigene Yogaschule in Berlin und lehrt innerhalb der Yogalehrer-ausbildungen des Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) und des Berufsverbands Österreichischer Yogalehrer (BÖY). Anna Trökes ist auch als Rückenschulleiterin und Heilpraktikerin ausgebildet und integriert dieses Wissen in ihren Yogaunterricht. Internet: www.troekesyoga.de YOGA AKTUELL: Wie haben Sie sich vor 20 Jahren ernährt? Anna Trökes: Weniger bewusst als heute. Ich wusste weniger über Ernährung, und insgesamt war der Ton dogmatischer (was nervte!). Gab es bei Ihnen, bedingt durch die Yogapraxis, eine Umstellung in Richtung vegetarische Ernährung? Ja. Unbedingt! Ich bin mir bewusster, dass alles eins ist. Vor allem aber bin ich mir bewusster, was ich unterstütze, wenn ich Produkte konsumiere, die aus achtloser Produktion kommen. Ich ernähre mich heute fast ausschließlich saisonal und regional, nach Slow-Food-Prinzipien. Hat sich Ihre eigene Ernährungsumstellung auch auf Ihre Yogaschüler ausgewirkt? Ich war und bin nicht dogmatisch und schreibe niemandem vor, wie er sich zu ernähren hat. Aber ich informiere gerne über Missstände (z.B. via facebook) und gebe Gedankenanstöße. Wie ernähren Sie sich heute? Darf es auch schon mal ab und zu ein Stück Fleisch sein? Wenn ja, wie kam es zu dieser Entwicklung? Als Nachkriegskind, das im permanenten Mangel aufgewachsen ist, war ein Sonntagsbraten immer ein extremes Highlight. Ich würde heucheln, wenn ich das negieren wollte. In  meiner Sozialisation war jeder Wurstzipfel eine […]

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