Swami Saradananda arbeitet seit mehr als zehn Jahren intensiv mit Mudras. Auf welchen Ebenen die Handgesten wirken und warum sie einen Weg zum Erreichen des höchsten Yogaziels eröffnen, erklärt sie im Interview mit YOGA AKTUELL. Mit simplen Handgesten können wir unseren Energiefluss gezielt lenken und so auf Körper und Geist positiv einwirken. Darum empfindet Swami Saradananda, eine langjährige Anhängerin und Schülerin von Swami Vishnu-devananda, das Praktizieren dieser energetischen „Siegel“ als besonders lohnenswerte und für jedermann leicht zugängliche yogische Praxis. Die „Freelance-Yogini“, wie sie sich selbst gern bezeichnet, reist seit vielen Jahren auf der ganzen Welt umher und leitet Seminare zu verschiedenen spirituellen Themen. YOGA-AKTUELL-Autorin Janine Schneider traf sie auf dem Yoga-Kongress von Yoga Vidya in Bad Meinberg und durfte an ihrem Workshop zum Thema Mudras teilnehmen. INTERVIEW YOGA AKTUELL: Wann und warum hast du angefangen, dich mit Mudras zu beschäftigen? Swami Saradananda: Seit etwa zwölf Jahren arbeite ich intensiv mit Mudras. Damals begann ich damit, dreimonatige Kurse zum Thema „Meditation unterrichten“ zu leiten – das mache ich auch heute noch. Ich gebe meinen Schülern, die alle Yogalehrer sind, in dem Kurs jede Woche eine andere Mudra, mit der sie arbeiten dürfen. Sie schreiben dann ihre Empfindungen auf, und ich mache mir Aufzeichnungen von ihren Erfahrungen. Auch ich selbst praktiziere Mudras und erforsche, wie sich die Energie in meinem Körper wandelt, wenn ich die Hände auf verschiedene Art und Weise halte. Auf welchen Ebenen entfaltet sich die Wirkung von Mudras? Auf der physischen Ebene ist es sehr nutzbringend, mit Mudras zu arbeiten. Sie bringen den Händen Beweglichkeit, und hierdurch kann man viel Stress loswerden, der sich in den Händen abspeichert – zum Beispiel durch das viele Arbeiten am Computer. Mudras können helfen, verschiedene Krankheiten zu lindern oder zu heilen, wie beispielsweise das RSI-Syndrom (Repetitive-Strain-Injury-Syndrom) oder das Karpaltunnelsyndrom – diese Leiden werden immer häufiger. […]

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