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Sie sprachen davon, wie wichtig es ist, uns selbst zu lieben.

KD: Es scheint, als ob vielen von uns, obwohl unsere Eltern uns wirklich geliebt haben, doch unbewusst  übertragen wurde, dass wir so, wie wir sind, nicht genug sind. Dass wir von außen her noch etwas bekommen oder erlangen müssen, um glücklich oder vollständig zu sein.  Jeder versucht also etwas zu machen oder zu kaufen. So wie auch ein Auto für eine Weile eine Art Glück bringt, eine Art Vergnügen. Wir sind also von dieser Vorstellung durchdrungen, dass wir nicht genug sind, so wie wir sind. Uns wurde nicht vermittelt, uns selbst zu betrachten. Meine Eltern waren von dieser Welt begeistert und von dem Versuch, diese zu meistern. Aber wir lernen nicht, wie wir das anstellen sollen. Den Prozess umzukehren und nach innen zu schauen ist eine große Sache.

Ich lebte im Dschungel mit einem alten Baba. Er war damals 163 Jahre alt und sagte zu mir: „You have to develop your will power.“ (Du mußt deine Willenskraft entwickeln.) Und ich dachte mir, was meint der nur damit? Dann wurde es mir klar, so wie Wolken am Himmel sich auflösen: Ich hatte mich immer selbst ausgetrickst. Immer wenn ich etwas wollte, habe ich mich selbst daran gehindert und es unterwandert. Auf diese Weise war also mein Wille, die Willenskraft einem Weg zu folgen, verkümmert.

Und dann begann ich damit zu arbeiten und erlaubte meinem Willen, sich selbst auszudrücken. Ich hatte danach eine wesentlich bessere Zeit. Denn ich war nicht mehr besorgt zu versagen oder von anderen beurteilt zu werden. Es fühlte sich großartig an, das tun zu können, was ich wirklich wollte, ohne mich gleichzeitig dabei selbst zu quälen. Was ich zuvor ja immer gemacht hatte. Und das ist nicht nur meine persönliche Erfahrung. Ich glaube, das geht vielen so…

Sie hatten mal den Wunsch, ein großer Rock Star zu werden. Dies hat sich dann zunächst nicht so umgesetzt. Nun sind Sie weit über die Yoga-Szene hinaus bekannt und sogar berühmt geworden.

KD: Da war immer ein verborgenes Gefühl in mir, berühmt zu werden. Doch wurde es mir auf eine Art und Weise gegeben, dass es hilfreich für mich war und nicht zerstörerisch. Und offenbar ist es auch für andere dann hilfreich. So wird also hinter den Vorhängen gearbeitet, so arrangiert das Universum. Aber ich konnte nicht dieser Rock Star werden. Dafür war ich zu neurotisch, zu selbstzerstörerisch. Ich hätte dort keinen Erfolg gehabt. Ich hätte dort nicht bekommen, was ich wollte, hätte mich noch mehr zerstört, als ich dies ohnehin schon getan hatte. Erst die Begegnung mit meinem Guru half mir zu erkennen, dass ich leben kann und dabei auch nach innen gehen kann. Aber erst 20 Jahre später nachdem mein Guru seinen Körper verlassen hatte, begann ich zu singen. Er starb 1973. Und ich habe erst 20 Jahre später angefangen, öffentlich zu singen. Vorher war mein Singen eher emotional oder mit Tränen verbunden, ohne wirkliche Anstrengung. Ich verlor mich eher in Traurigkeit.

Aber er gab irgendwie nicht auf mit mir, er öffnete mich, und dann kam der Punkt, an dem mir klar wurde, ich musste einfach singen, schon allein zum Wohle meines eigenen Herzens. Sonst hätte ich wohl nie Licht in diese inneren Orte voller Dunkelheit gebracht, die es zu erhellen galt. Fragen Sie mich bitte nicht warum. Ich habe da so viel Stolz, Unsicherheit, und brauche so viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung, dass, wann immer ich vor Leuten sitze, ich nicht anders tun kann, ich muss einfach mein Bestes geben. Es hat wohl das Universum auf diese Art und Weise arrangiert, dass ich mir selber helfen konnte. So jedenfalls erscheint es mir. Es wäre natürlich toll, ich säße hier und könnte sagen, ja, ich hatte da eine Vision, ich müsste singen, um die Menschheit zu retten… Damit würde ich wahrscheinlich mehr verdienen oder die Massen ansprechen. Aber dann müsste ich all das „Gepäck“ noch mittragen. Ich kann ja das „Gepäck“, was ich jetzt habe, schon kaum tragen. Ich hätte dann noch mehr „Gepäck“ und versuche ja gerade das meinige loszuwerden.

Vielen Dank für das Interview.


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