In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Wir alle haben Sehnsucht danach, mit dem Göttlichen zu verschmelzen. Wie aber sieht Bhakti-Yoga in der täglichen Praxis aus? Wir haben einige Bhakti-Yogis gefragt YOGA AKTUELL: Was bedeutet Bhakti-Yoga für Sie persönlich? Sukadev Bretz: Bhakti-Yoga ist der Yoga der Hingabe, der Gottesverehrung. Für mich heißt das, alle Handlungen Gott zu widmen, um Gottes Führung zu bitten und davon auszugehen, dass hinter allem ein göttlicher Wille und göttlicher Sinn steht. Petros Haffenrichter: Singen, Tanzen, Berühren, Kochen, Atmen … also In-der-Welt-Sein als Anerkennen göttlicher Führung und Fügung. Dies zu erfahren und sich darin zu üben, in emotionaler (also nicht geistig entrückter) Verbundenheit mit dem Göttlichen ohne Erwartung zu weilen. Mark Whitwell: Wir kommunizieren miteinander und mit der gesamten Natur von Herz zu Herz. Liebe und Hingabe sind natürlich, anstrengungslos, inspiriert – wir empfangen, um zu geben, und geben, um zu empfangen; es ist ein ewiger Kreislauf, wie eine spiralförmige, schöpferische, nährende Quelle – das Herz. Das Herz ist die Quelle des Körpers und des Geistes. Dort entspringen alle Gegensätze, und dort verschmelzen sie wieder. Das Blühen des Herzens zu genießen, ist Bhakti. Indem man an der Vereinigung aller Gegensätze teilhat, erkennt man die Quelle der Gegensätze. Dies ist die Methode der Bhakti. Es ist der praktische Weg. Mein Lehrer Krishnamacharya würde sagen, ohne Hatha-Yoga (die Vereinigung der Gegensätze) gibt es keine Bhakti, und ohne Bhakti-Yoga gibt es keinen Jnana-Yoga (den Yoga des Verstehens). All die verschiedenen Wege des Yoga gehören in einem integrierenden Ganzen zusammen. Krishnamacharya sagte, dass nur das westliche Denken Yoga in verschiedene Arten, verschiedene Lager spaltet. Letztlich gibt es nur einen Yoga, und dieser ist an die individuellen Bedürfnisse je nach Körpertyp, Alter, gesundheitlicher Verfassung und kulturellem Hintergrund angepasst. „Yogis werden nicht am Fließband gemacht!“ Mark Whitwell wurde in Neuseeland geboren. Er lernte seit den 1970er Jahren direkt bei […]

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.