Transformation und Heilung

Eine regelmäßige Yogapraxis macht uns das Geschenk tiefer Heilung und Transformation. Mit der Kreativität ist es ebenso – nicht umsonst sind Malen, Singen oder Schreiben als wirkungsvolle Therapieformen anerkannt. Nicht die Zeit heilt alle Wunden, sondern Bewusstheit! Sowohl durch Yoga, Meditation und Achtsamkeit als auch durch kreative Prozesse wird Unbewusstes bewusst und kann dadurch erkannt und transformiert werden.

Kreativität und die Chakren

Vor allem das zweite und das fünfte Chakra stehen in enger Verbindung mit unserer Kreativität.  Bildhauer, Tänzerinnen oder Maler sind häufig Sakral-Chakra-Typen –  ihre Kreativität ist sinnlich und mit der materiellen Ebene verbunden. „Luftigere“ Ausdrucksformen wie Poesie und Musik stehen eher in Verbindung mit dem Kehlkopfchakra. Um in einen kreativen Fluss zu kommen, sollten allerdings alle Chakren in Harmonie sein.

Ist das Wurzelchakra blockiert und sind wir von Existenzängsten geplagt, kann sich Kreativität nicht entfalten. Menschen mit einem Ungleichgewicht im Solarplexuschakra fehlt die Durchsetzungskraft, um ihre kreativen Ideen zu verwirklichen. Ist das Herzchakra nicht offen, kann kein inspirierender Austausch mit anderen stattfinden, und uns fehlt der Mut, unseren Herzensweg zu gehen. Ein blockiertes Stirnchakra verhindert das visionäre Sehen, das kreativen Menschen zu eigen ist, und nur mit einem offenen Kronenchakra können wir uns mit dem Kosmos verbinden und zum Kanal für die Schöpfung werden.  Jede Art von Chakra-Arbeit, sei es durch Asanas, Meditationen oder Singen und Tönen hilft daher unserer Kreativität, in Fluss zu kommen.

2 Yoga-Übungen, um deine Kreativität wachzuküssen:

  1. Energie ins Fließen bringen und die Gehirnhälften harmonisieren
    Klatsche 30 Mal kräftig in die Hände, mach eine kurze Pause, und klatsche weitere 30 Mal. Dann reibst du die Handflächen energisch aneinander.
    Entferne nun die Handflächen voneinander und spür die Energie dazwischen.
    Dann leg die Fingerspitzen von linker und rechter Hand aneinander (Hakini Mudra), ohne Druck auszuüben. Die Hände ruhen dabei locker im Schoß. Leg die Zungenspitze an den oberen Gaumen, so dass sie die obere Zahnreihe berührt.
    Verweile einige Minuten in dieser Mudra, entspanne dein Gesicht und deine Schultern und lass den Atem natürlich fließen. Dann lass die Zunge in der Ausatmung in den Unterkiefer fallen und löse die Mudra.
  2. In Bewegung kommen und Blockaden überwinden (Stir the cosmic soup)
    Im hüftbreiten Stand lässt du den rechten Arm kraftvoll aus der Schulter heraus kreisen und beugst in jeder Ausatmung die Knie. Nach einiger Zeit wechselst du die Richtung und kreist andersherum.
    Dann hebst du die rechte Hand über den Kopf, machst eine lockere Faust und beginnst, sie energisch aus dem Handgelenk kreisen zu lassen, also „in der kosmischen Suppe umzurühren“. Kreise wiederum zuerst in die eine, dann in die andere Richtung.
    Lass dann in einer Ausatmung den Arm wieder fallen. Spür kurz nach und wiederhole die Übung mit dem linken Arm.
    (Wenn du mit dieser Anleitung nicht zurecht kommst, gibt es hier die Übung als Video.)

 

layacommendaGast-Bloggerin Laya Commenda ist Journalistin, Autorin, Yogalehrerin, Tanzpädagogin, Schreibtherapeutin und leidenschaftliche Bloggerin. Sie leitet ihr eigenes Yogastudio und verbindet in ihren Workshops, Seminaren und Online-Kursen Yoga und Meditation mit kreativem und intuitivem Schreiben als Weg der Selbsterkenntnis und der Transformation.
http://layacommenda.com/

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