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Das energetische Geheimnis des Kalarippayat-Kriegers. Die Kalari -Krieger Keralas (Südindien) waren berühmt und gefürchtet wegen ihrer Kampfkraft. Sie waren die ausdauerndsten und unnachgiebigsten Kämpfer ihrer Zeit. Auch wurden ihnen übernatürliche Fähigkeiten nachgesagt. Der Grund dafür liegt zum einen in der Effektivität der Kampftechniken, zum anderen aber in der Kraft der Kundalini. Die Bewegungsprinzipien und Kampfstellungen stimulieren direkt ihren Fluss durch die Wirbelsäule, ausstrahlend durch das gesamte Wesen. Die Kämpfer bauten so im Training ein ungeheures Energiepotential auf. Dies hielt sie gesund und stark und verlieh ihnen eine scheinbar übermenschliche Ausdauer. Das Geheimnis des Ganzen waren die Kampfstellungen. Während sie sich im Kampf verausgabten, kurbelten sie durch den „dynamischen Yoga“ ihrer Bewegung die eigene Energieproduktion an. Was die Krieger im Kampf an Energie verbrauchten, füllten sie noch während des Kampfes zu großen Teilen wieder auf. Das machte sie zu scheinbar unermüdlichen Kriegern und ihren Gegnern gegenüber weit überlegen. Vor allem im nördlichen Stil des Kalarippayat wird die Verbindung der Kampfstellungen zu den Grundlagen des Yoga sehr deutlich. Die Formen (festgelegten Bewegungsabläufe) sind praktisch ein fließender Übergang von einem Yoga-Asana ins nächste. Die Bewegungen finden sehr schnell statt, so dass die Wirkung nicht auf eine spezielle Stellung aus dem Gesamtablauf zurückzuführen ist, sondern auf die Summe der Stellungen oder ihrer ausgewählten Kombination. Die alten Meister dieser Kampfkunst hatten einen bestimmten „Schlüssel“, nach dem sie die Abfolge der Bewegungen in den Formen zusammenstellten. So entstand durch das Training der Formen noch eine Optimierung der energetischen Wirkung gegenüber der willkürlichen Bewegungsabfolge im tatsächlichen Kampf. Die Chakren des Kriegers Die gewählten Kampfstellungen bewirken vor allem die Stimulation der unteren drei Chakren (Muladhara, Svadhishthana, Manipura). Die Erweckung dieser zu voller Aktivität war für die Krieger von äußerster Wichtigkeit. Sie bilden die Grundlage für den reinen Selbsterhaltungstrieb – im Kampf genauso wie im täglichen Leben. Damit schufen […]

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