Der Geomant Peter Dawkins beschäftigt sich u.a. mit dem Chakra-System der Erde und mit der Zeitqualität, die uns 2012 erwartet

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In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Der Flügelschlag eines Schmetterlings auf der einen Seite des Planeten kann das Wetter auf der anderen Seite beeinflussen. Dieses berühmte und einprägsame Bild soll zeigen: Wenn im richtigen Moment am richtigen Ort das Richtige getan wird, kann das überraschend kraftvolle Ergebnisse zeitigen. Der britische Architekt Peter Dawkins lehrt in Theorie und Praxis, wie man diesen „Schmetterlingseffekt“ im geomantischen Zusammenhang meistern und dem Wohl des Großen Ganzen zugutekommen lassen kann. Außerdem beschäftigt er sich intensiv mit der Zeitqualität, die im Jahr 2012 zum Tragen kommt.

Der Rattenfänger von Hameln – ein Initationsmythos

Aus dem Nichts tauchte er plötzlich auf, dieser attraktive Mann. Keiner wusste, wer er war und woher er kam. Er hatte nicht viel mehr bei sich als eine Flöte, der er wundersame Melodien entlockte. Seine Musik besaß Zauberkräfte, und das wusste er auch. Die Stadt von den Ratten zu befreien – so lautete sein Angebot, und er handelte für diese Leistung eine angemessene Bezahlung aus.

Alles funktionierte bestens. In der Tat gelang es ihm, der Plage ein Ende zu machen. Nur hielten sich am Ende die Bürger nicht an die Abmachung und zahlten nicht. Woraufhin der mysteriöse Musiker seine Kunst auf die Kinder des Städtchens wirken ließ und sie mit seinen betörenden Melodien in einen Berg hineinführte, aus dem sie nie wieder auftauchten.

So weit die Geschichte vom Rattenfänger von Hameln, wie sie in der gesamten westlichen Welt bekannt ist. Aber es gibt davon, genau wie von vielen anderen Märchen, auch eine zweite Version für Eingeweihte, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn aus der Sicht des britischen Architekten und Geomanten Peter Dawkins handelt es sich dabei um eine Initiationsgeschichte.

Seit 20 Jahren veranstaltet Dawkins regelmäßig Seminare und Pilgerwanderungen in Bad Pyrmont, ganz in der Nähe von Hameln. Ende der 80er-Jahre kam er zusammen mit seinen Freunden Peter Caddy, dem Mitbegründer von Findhorn, und Sir George Trevelyan, dem Türöffner für ein neues Zeitalter, zum ersten Mal nach Pyrmont und zu den nahegelegenen Externsteinen. Damals befand er sich schon mitten in seiner Pionierarbeit zu den Themen Landschaftsengel, Landschaftstempel, Chakra-Systeme in Landschaften und so weiter. Er sagt: „Ich konnte spüren, dass es um die Externsteine herum einen großen Landschaftstempel gab, ein kreisförmiges Energiesystem, das die Menschen schon in früher Zeit wahrgenommen haben.“

Im Laufe der Jahre wurden seine Wahrnehmungen und Entdeckungen immer detaillierter und vielschichtiger. Die Geschichte vom Rattenfänger spielt dabei eine Rolle. Dawkins verfügt zusätzlich zu seinen vielen anderen Fähigkeiten über eine starke sensitive Begabung. In Hameln hatte er im Zusammenhang mit dem Rattenfänger eine Vision, die ihm einen Weg durch die Landschaft bis hin zu den Externsteinen offenbarte. Der Weg folgte einem unterirdischen Flusssystem. Er sagt: „In dieser Vision wurden die Einzuweihenden, symbolisiert durch die Kinder, auf den unterirdischen Fluss gebracht und einer typischen Einweihung unterzogen, wie sie in Mysterienschulen üblich war und ist. Man muss erst unter die Erde gehen, dann in den Paradies-Bereich, den Herz-Bereich, sich verpflichten und schließlich weitergehen, um zu dienen.“ Das geheime Flusssystem, so wurde Dawkins später durch einen Experten bestätigt, verläuft tatsächlich so, wie er es wahrgenommen hatte.

Die Geschichte weist, so sieht er es, auf das genaue Tor zu dem großen und kraftvollen Landschaftstempel hin, der seit Urzeiten genutzt wurde. Er sagt: „Das wurde überall auf der Welt genauso gemacht, in den alten Mysterienschulen. Sie benutzten die Landschaft als ihr Theater.“

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