Für alle, denen Yoga von der Stange zu eintönig ist: die nivata Sadhana Class – Yoga maßgeschneidert

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In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Yoga-Übungen, die passen. Auf die Bedürfnisse von Leib und Seele zugeschnitten. Was bisher nur im Personal Yoga möglich war, setzt nivata mit der Sadhana Class in der Gruppe um: in einer Symphonie aus Einzelsequenzen und Gruppenelementen, und dabei immer ganz individuell.

Wieder was Neues? Muss das sein? Kann man Yoga nicht einfach mal in Ruhe lassen? Ja, man kann. Indem man die unerschöpfliche Vielfalt des Yoga nutzt, um die individuellen Ziele des Einzelnen zu unterstützen. Dann braucht es nichts Neues. Denn es ist alles schon da, man muss es eben nur kombinieren. Wie beim Memory. Auf der einen Karte steht das Ziel des Schülers, auf der anderen Karte stehen die dazu passenden Übungen. Aber heißt das nicht „Personal Training“? Ja, wenn es „one to one“ stattfindet. Doch was wäre, wenn es innerhalb einer Gruppe funktionieren könnte, ganz demokratisch, weniger elitär? Mit dieser Frage haben wir uns lange beschäftigt – und 2008 haben wir in Indien eine Antwort gefunden: die Sadhana Class (Sadhana = spirituelle Praxis), eine eigene persönliche Übungspraxis für jeden, aber in der Gruppe. Schluss mit Gesamtchoreografien, die oft keinem gerecht werden. Schluss mit Modifikationen, damit die Haltungen doch von jedem ausgeführt werden können. Schluss mit Yoga von der Stange. Hier kommt tatsächlich etwas Neues. Yoga-Couture. Für jeden einzigartig. Gemeinsam mit allen.

Wie das funktionieren soll? Das haben wir uns auch lange gefragt und haben geforscht, erprobt und weiterentwickelt, bis sich ein Ablauf etabliert hat, der es tatsächlich schafft, Individualität und Gemeinschaft zu verbinden. Und das geht so:

Am Anfang steht die Klarheit: Was will ich eigentlich? Die wohl entscheidendste Frage des gesamten Klassenkonzepts. So wird bereits zu Beginn der Fokus gesetzt, und zwar vom Schüler statt vom Lehrer. Das eigene Ziel wird zur Grundlage. Der Lehrer entwickelt daraufhin anhand yogischer Techniken der Persönlichkeitsentwicklung (Chakras, Guna, Kosha) ein Persönlichkeitsprofil. Abgestimmt auf die jeweiligen körperlichen Voraussetzungen und yogischen Erfahrungen, wird dann anhand eines Fragebogens die eigene, einzigartige Sequenz für den Schüler entwickelt, bestehend aus fünf Übungen und folgendem Ablauf:

Man beginnt die Übungseinheit gemeinsam mit Atembewusstsein, Mantras und einigen Übungen zur Erwärmung. Dann geht jeder Schüler für zwei Übungen in seinen persönlichen Teil. Danach wird der Sonnen- oder nivata-Mondgruß gemeinsam praktiziert. Anschließend geht es wieder mit zwei weiteren Übungen individuell weiter, bis man gemeinsam in die Kräftigungshaltungen geht. Jeder Schüler schließt dann seine Sequenz mit einer Atmung oder Meditation ab; das ist die fünfte Übung. Den Ausklang bildet Yoga-Nidra, eine gemeinsame, geführte Tiefenentspannung.

Der Erfolg bestätigt die Vorgehensweise

Es funktioniert. Die Schüler machen innerhalb kürzester Zeit große Fortschritte. Nicht nur auf körperlicher Ebene, denn die nivata Sadhana Class ist kein körpertherapeutisches Konzept. Sie arbeitet ebenso auf emotionaler wie geistiger Ebene, je nach Ziel des Schülers. Die tantrisch-vedantisch ausgerichtete Prägung von nivata ermöglicht diese tiefschichtige Herangehensweise.

Zitat einer Schülerin der nivata Sadhana Class:
„Die Sadhana Class gibt dem Einzelnen die Möglichkeit, auch in der Gruppe ganz bei sich selbst zu bleiben. Die Überzeugung, dass es ebenso viele Yogawege wie Menschen gibt, wird hier zu gelebter Wirklichkeit. Mit der Zeit stellt sich ein Rhythmus ein, der wie die sanfte Brandung an der Küste die Übenden durch die gemeinsamen und individuellen Sequenzen trägt. Vergleich und Wettbewerb werden dabei  fortgespült. Die Konzentration auf eine Sadhana stellt auf lange Sicht keine Einschränkung dar. Vielmehr eröffnet die Durchdringung einer auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Asana-Abfolge viel intensiver und schneller ein tiefes Verständnis für das Funktionieren des Yogasystems in seiner Gesamtheit, als dies durch die alleinige Teilnahme an geführten Yogastunden mit wechselnden Inhalten zu erreichen wäre.“ (Natalie)

Beispiele aus der Praxis

„Welcher Yoga passt zu mir?“ ist die von Yoga-Interessierten wohl am häufigsten gestellte Frage. In der nivata Sadhana Class gibt es darauf für jeden eine Antwort. Hier vier Beispiele von Menschen mit ihren Zielen und den dazu passenden Haltungen.

hanns-asanaHanns ist Schauspieler. Auf der Bühne und am Set muss er auf Knopfdruck fokussiert sein. Seine Texte müssen sitzen. Und weil das in lauter, gestresster Umgebung nicht immer ganz einfach ist, wünscht sich Hanns eine Yogasequenz, die seine Konzentration erhöht. Deshalb übt er in der nivata Sadhana Class Akarna-Dhanurasana, die Haltung des Bogenschützen.

 

christopher-asanaChristopher ist Werbetexter. Ideen auf Knopfdruck zu entwickeln, ist seine Hauptaufgabe. Da fällt es schwer, abzuschalten. Christopher wünscht sich eine Sequenz, die ihm hilft, Pausen vom Denken zu nehmen. Besonders nach Feierabend. Virasana, die Haltung des Helden, beruhigt das Nervensystem. Gleichzeitig entspannt sie die Beine und lockert den Schulterbereich. Das Schreibtischsitzen hat damit auch Feierabend.
gabriela-asana Gabriela arbeitet viel. Abends tun die Schultern weh, der Nacken spannt. Die Verdauung ist träge. Dafür gibt es viele Übungen. Doch Gabriela möchte darüber hinaus fokussierter durchs Leben gehen, sich nicht durch die Vielzahl der Möglichkeiten aus der Bahn werfen lassen. Garudasana, der Adler, lässt sie Weitsicht üben und Standfestigkeit erleben. Für sie als geübte Yogalehrerin eine passende Haltung.
kristina-asana Kristina ist schwanger. Sie möchte die weibliche Kraft genießen, die sie durch die Schwangerschaft ganz deutlich erfährt. Der nivata-Mondgruß bringt diesen sinnlichen Aspekt ganz besonders zum Leuchten. Zusätzlich bewegt sich Kristina im nivata-Mondgruß durch eine dynamische Sequenz, die dafür sorgt, dass schwere Beine leicht werden und Rückenschmerzen schwinden.

Infos

Julian und Katharina Middendorf haben nivata 2008 im Himalaya gegründet: Yoga der Stille – einen europäischen Yogastil, der Tradition und Innovation miteinander verbindet. Ganz authentisch. Ganz lebendig. Ganz klar. Neben der Sadhana Class bieten die beiden mit nivata erlebnisreiche Workshops sowie Fortbildungen und die nivata-Yogalehrerausbildung zum Teacher of Stillness an. Wer die nivata Sadhana Class ausprobieren möchte, hat in Berlin-Mitte und in Berlin-Zehlendorf die Möglichkeit dazu. Wie man Sequenzen individuell entwickelt und diese weitergibt, zeigen die Gründer von nivata und die Erfinder der Sadhana Class in einer 2-tägigen Fortbildung, die von ausgebildeten nivata-Yogalehrern gebucht werden kann.

Internet: www.nivata.deAnzeige