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| Durch Meditation ins Guinness-Buch |
| Der New Yorker Ashrita Furman schafft dank Meditation seinen 75. Guinness-Rekord |
Ob 27 Stunden Dauerjodeln oder 130 km Gehen – mit einer vollen Milchflasche auf dem Kopf – Ashrita Furman geht mit Freude über die Grenzen des Unmöglichen hinaus. Bereits 72 Einträge ins Guinness-Buch der Weltrekorde gehen auf das Konto des 47-jährigen New Yorkers. Und das, obwohl er sich als Junge nicht vorstellen konnte, jemals in dem Buch der Superlativen zu stehen. Er fand Sport sei reine Zeitverschwendung. „Ich dachte das wichtigste ist es, den Geist zu entwickeln.«
Auf der Suche nach einer tieferen Bedeutung im Leben vollzog sich die Wende. In seiner Jugend begann er die Yoga-Philosophie zu studieren und täglich zu meditieren. Ashrita erkannte, dass ein fitter Körper auch den spirituellen Fortschritt beschleunigt und nahm an einem 24 Stunden-Radrennen im Central Park teil. Auf dem Rad erzielte Ashrita in der Spitzengruppe unter 20.000 Teilnehmern mit 405 Meilen plötzlich Platz 3. 10 Tage zuvor hatte er mit dem Training begonnen. Das Erfolgserlebnis ließ seinen Jugendrang, einmal in der Bibel der Rekorde zu stehen, wieder wach werden.
Bei den 9. »Impossibility Challenger« Weltrekordspielen in München verblüffte der US-Amerikaner jetzt das Publikum gleich mit drei neuen Höchstleistungen fürs Guinness-Buch. Während ein Hula-Hoop-Reifen ununterbrochen um seine Hüften kreiste, legte er eine Meile (1,6 km) in 18 Minuten und 7 Sekunden zurück. Auf einem großen gelben Gymnastikball balancierte er stehend 2 Std. 10 Min. und 57 Sek. Für eine Meile im Ausfallschritt – das rechte und linke Knie berühren bei jedem Schritt abwechselnd den Boden – brauchte er 30 Min. und 10 Sek.. Woher er nur die Kraft dazu nimmt? Seine Antwort: »Meine Stärke kommt von Meditation, Konzentration und Visualisation.«
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