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Ashwagandha - wirkt Wunder bei Erschöpfung
Text: Sneha Behru
Ashwagandha - eine alte Heilpflanze aus Indien wirkt Wunder bei Erschöpfung.
Es ist bekannt, dass Yoga hilft, Stress und Müdigkeit zu reduzieren. Doch wie oft fühlen wir uns derart ausgepowert, dass allein der Gedanke an sanfte Streck- oder Dehnübungen schon zu anstrengend ist? In solchen, vom persönlichen Energiehaushalt abhängigen Situationen, greifen immer mehr Menschen jetzt auch im Westen zu Ashwagandha, einem uralten ayurvedischen Präparat, das häufig auch als „Indisches Ginseng“ bezeichnet wird.
 
Ashwagandha, auf Deutsch „Winterkirsche“, liefert nicht nur Energie und einen Verjüngungsschub, sondern zeichnet sich gleichzeitig durch seine beruhigende, entspannende Wirkung aus. Die chemischen Bestandteile von Ashwagandha sind zwar denen von Ginseng ähnlich, doch zeigen Studien eine klare Überlegenheit von Ashwagandha bei der Stressreduzierung. Ayurveda-Therapeuten empfehlen Ashwagandha schon lange bei körperlichen oder geistigen Erschöpfungszuständen.

Jüngere wissenschaftliche Untersuchungen konnten diese Wirkung bestätigten. Eine Studie kam zum Ergebnis, dass Ashwagandha stressbedingten Magengeschwüren und Vitamin-C-Mangel vorbeugt, dazu die Energie und Ausdauer in Stresssituationen erhöht. Die Erklärung der positiven Wirkungen von Ash­wagandha liegt in seiner die Anpassungsfähigkeit fördernden Qualität. Es hilft also dem Körper, besser und flexibler auf veränderte Bedingungen reagieren zu können, was besonders den Muskeln dienlich ist.

Laut ayurvedischer Medizin soll Ash­wagandha z.B. die Herzmuskeln stärken und ihre Elastizität erhöhen; außerdem soll es günstig bei Uterus- und Menstruationsbeschwerden  (mens­truellen Krämpfen), wirken.

Jedoch soll der Wirkungsgrad von Ashwagandha noch weitreichender sein. Im Westen erfreut sich Ashwagandha zunehmend eines guten Rufs als Aphrodisiakum. In einer kürzlichen Studie berichteten 70% der teilnehmenden Männer über verstärkte Libido und Sexualfunktion nach Ashwagandha-Einnahme. Allerdings gibt es bei diesem wunderbaren Pflanzenmittel auch ein paar Einschränkungen.

Es erhöht nämlich die als pitta bezeichnete Hitzequalität im Kopf und im Herzen, was sich auf Körper und Emotionen nachteilig auswirken kann. Ayurvedische Ärzte empfehlen deshalb Ash­wagandha in Kombination mit kühlenden Substanzen, wie etwa Lakritze, oder kombiniert mit kühlenden Nahrungsmitteln bzw. Getränken, wie z.B. Ghee, Rohrohrzucker, Milch und Reis, einzunehmen.

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