Üppige Mahlzeiten machen müde, besonders wenn sie viele Kohlenhydrate enthalten. Deshalb sollten Sie nur ein leichtes Mahl zu sich nehmen oder gar nichts essen, bevor Sie sich zur Meditation hinsetzen. Nach einem umfangreicheren Essen ist es gut, wenigstens eine bis zwei Stunden zu warten. Beachten Sie die traditionelle Empfehlung aus dem Zen oder Yoga, nur soviel zu essen, dass noch ein leichtes Hungergefühl zurückbleibt. So bleiben Sie übrigens auch schlank.
Die folgenden Vorschläge beziehen sich auf Trinken und Rauchen. Es gibt erfahrene Meditierende, die vor dem Meditieren gern einen Cappuccino trinken, und wenigstens einen Zen-Meister, der, wenn er am Abend zuvor zu viel Sake getrunken hat, am anderen Morgen zuallererst meditiert. Aber generell ist es am besten, vor dem Meditieren auf alle Substanzen zu verzichten, die das Bewusstsein verändern und anregend wirken (zum Beispiel Kaffee, Alkohol, Tabak, Marihuana und andere Freizeitdrogen). Wenn Ihre Meditationserfahrung wächst und Sie die Vorteile des in der Gegenwart Ausgerichtet-Seins schätzen lernen, anstatt ständig in der Konzentration abzudriften oder sich vollzudröhnen, reduziert sich wahrscheinlich Ihr Konsum von alleine. Tatsächlich entwickeln Sie durch die Meditation eine starke Empfindsamkeit für Ihren Geisteszustand und Sie entdecken möglicherweise, dass sich in Ihnen mehr und mehr ein Hochgefühl breit macht, wodurch die gewohnten Substanzen unnötig oder überflüssig werden. Wenn Ihr Hauptgrund für das Meditieren darin liegt, Ihren Stress zu reduzieren oder Ihre Gesundheit zu verbessern, sollten Sie erwägen, vollständig auf Ihre gewohnten Genussmittel zu verzichten. Ob Sie es glauben oder nicht: Je mehr Sie darin schwelgen, desto mehr verstärken Sie auch die Last des Stresses, dem Sie wahrscheinlich ohnehin bereits ausgesetzt sind.
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