| Prana ist Lebensenergie. Es ist die kleinste Einheit, auf dem alles Lebende basiert. Prana ist das Geschenk des Kosmos an unsere Körper. Pranayam bedeutet die bewusste Steuerung von Prana. Meist bedienen wir uns der Atemübungen um den Prana willentlich im Körper zu regulieren. Durch die Praxis von Mudras und Bandhas kann der Prana darüber hinaus in bestimmten Körperzonen gesteigert und konzentriert eingesetzt werden.
Prana teilt sich in fünf Untereinheiten ein, die jeweils einen Aspekt der Lebensenergie manifestieren Prana steuert die Aufnahme von Nahrung, Luft als auch der Sinneseindrücke und geistigen Erfahrungen. Es ist unsere grundlegende Lebensenergie, welche Dinge in Bewegung setzt.
Für den Selbstausdruck haben wir Udana, die Begabung zu sprechen und, um uns auch nonverbal ausdrücken zu können, die Mimik und Gestik.
Samana unterstütz unsere Verdauung und die Verarbeitung auf allen Ebenen; z.B. Absorbierung von Sauerstoff in den Lungen und der Nahrung im Darm und hilft uns, sinnlich und geistige Erlebnisse zu verarbeiten.
Vyana ist die Verteilung der Energie durch den gesamten Körper, für Ganz-Körper Bewegungen und Gesten und steuert den Fluss der Nervenimpulse durch das gesamte Nervensystem.
Apana, um das es hier hauptsächlich gehen soll, ist der abwärts fließende Energiestrom der Ausscheidung. Obwohl Apana den Prana des gesamten Körpers ausbalanciert, ist es besonders mit der Basis des Körpers assoziiert. Dort wird es zu bestimmten Zeiten extern aktiviert, zum Beispiel beim Stuhlgang, beim Urinieren, durch die Menstruation und bei der Freisetzung von sexueller Energie.
Wir werden uns nun zwei Praktiken ansehen, die das Apana zu regulieren vermögen: Aswini Mudra und Mula Bandha. Sie sind ein gutes Fundament sowohl für die Asanas als auch für Pranayama, denn sie helfen,...<<< Ende des Auszugs >>> |