Atem-Meditation
Von Julia Johannsen
Eine wirkungsvolle Atem-Meditation für das tägliche leben
Pranayama-Atemmeditation
Pranayama ist die bewusste Regulierung und Vertiefung des Atems. „Prana“ bedeutet „Lebensenergie“ oder auch „Lebensatem“. In manchen Texten schließt sich hier das Wort „yama“ an, also „Selbstkontrolle“ oder „Disziplin“. In anderen Texten, wie dem Yogasutra von Patanjali und der Hatha Yoga Pradipika, schreibt sich „Pranayama“ mit langem zweitem „a“ und setzt sich somit aus „Prana“ und „Ayama“ – „Ausweitung“ zusammen. Je nachdem kann der Begriff somit die Kontrolle oder die Ausweitung des Lebensatems bezeichnen. Pranayama ist die vierte Stufe des achtfachen Yogapfades nach Patanjali.
1. Stufe
2. Stufe
3. Stufe
4. Stufe
Zuletzt entspannen Sie die Zunge und die Kehle, bleiben Sie bewegungslos sitzen. Lassen Sie den Atem fließen, wie er von selbst fließen will. Bringen Sie die Achtsamkeit in den Raum in die Mitte des Kopfes, in den Raum des Bewusstseins. Spüren und erleben Sie den Raum und tauchen Sie in den Zustand der Stille ein. Hier verweilen Sie einige Minuten.
Energie-Ujjayi-Meditation aus dem Kundalini Yoga
Bei dieser Meditation wird Prana aktiviert und verschiedene Chakras werden geöffnet und miteinander verbunden. Die Meditation mündet in reine Stille.
Pranayama ist die bewusste Regulierung und Vertiefung des Atems. „Prana“ bedeutet „Lebensenergie“ oder auch „Lebensatem“. In manchen Texten schließt sich hier das Wort „yama“ an, also „Selbstkontrolle“ oder „Disziplin“. In anderen Texten, wie dem Yogasutra von Patanjali und der Hatha Yoga Pradipika, schreibt sich „Pranayama“ mit langem zweitem „a“ und setzt sich somit aus „Prana“ und „Ayama“ – „Ausweitung“ zusammen. Je nachdem kann der Begriff somit die Kontrolle oder die Ausweitung des Lebensatems bezeichnen. Pranayama ist die vierte Stufe des achtfachen Yogapfades nach Patanjali.
1. Stufe
- Einatmen – Von der Kehle zum Herzen und zum Sonnengeflecht
- Atem halten – Bauchbereich
- Ausatmen – Von der Lendenwirbelsäule zur Brustwirbelsäule und zur Halswirbelsäule
- Atem halten – Halsbereich
2. Stufe
- Ausatmen – Von der Halswirbelsäule zum Hinterkopf und zur Schädeldecke
- Atem halten – Schädeldecke
- Einatmen – Von der Stirn zur Kehle
- Atem halten – Halsbereich
3. Stufe
- Einatmen – Vom Nabelpunkt zum Schambein, Steißbein und Beckenboden
- Atem halten – Beckenboden und Steißbein
- Ausatmen - Kreuzbein und Lendenwirbelsäule
- Atem halten – Bauchbereich
4. Stufe
- Ausatmen: Vom Kreuzbein zur Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule und zum Hinterkopf
- Atem halten – Oberhalb des Kopfes
- Einatmen – Vom Punkt zwischen den Augenbrauen zur Kehle, zum Herz und zur Schambeingegend
- Atem halten – Verbundenheit mit der Erde
Zuletzt entspannen Sie die Zunge und die Kehle, bleiben Sie bewegungslos sitzen. Lassen Sie den Atem fließen, wie er von selbst fließen will. Bringen Sie die Achtsamkeit in den Raum in die Mitte des Kopfes, in den Raum des Bewusstseins. Spüren und erleben Sie den Raum und tauchen Sie in den Zustand der Stille ein. Hier verweilen Sie einige Minuten.
Energie-Ujjayi-Meditation aus dem Kundalini Yoga
Bei dieser Meditation wird Prana aktiviert und verschiedene Chakras werden geöffnet und miteinander verbunden. Die Meditation mündet in reine Stille.
- Sitzen Sie ruhig und gerade, so dass Sie die nächsten 25 Minuten entspannt verweilen können
- Die Wirbelsäule ist aufgerichtet. Sie können sich vorstellen, dass jemand Ihre Haare nimmt und am Scheitel nach oben zieht
- Lächeln Sie von innen heraus, Rollen Sie die Zunge den Gaumen entlang nach hinten Richtung Kehle
- Erzeugen Sie den für diese Meditation typischen Ujjayi Klang, einen sanften Hauchklang, der wie ein Meeresrauschen durch die Nase ein- und ausströmt. Es ist, als ob Sie den Buchstaben „HA“ tönen, während Sie durch die Nase ein- und ausatmen
- Atmen Sie auf vier Takte ein, halten Sie den Atem auf zwei Takte. Atmen Sie auf vier Takte aus, halten Sie den Atem auf zwei Takte. Sie können auch einen längeren Rhythmus wählen: 6 Takte ein/ 3 Takte halten/ 6 Takte aus/ 3 Takte halten oder 8/4/8/4. Wählen Sie einen Rhythmus, der weder zu langsam noch zu schnell ist
- Visualisieren Sie Folgendes: Beim Einatmen – Licht und Energie strömt in den Körper. Atem halten – Der Körper ist mit Energie aufgeladen. Beim Ausatmen – Vom Herz fließt Licht und Liebe in alle Richtungen. Atem halten – Weite und Verbundenheit durchströmen den Körper
- Aktivieren Sie als nächstes die Energie in den Chakras in vier Stufen (siehe Anleitung Kasten). Dabei wandern Sie mit Ihrem Bewusstsein durch einzelne Körperregionen. Sie können auch Licht visualisieren und das Licht durch den Körper strömen lassen
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Rubrik:
Atem: Strom des Lebens



