Inmitten von Hektik, Stress, Leistungsdruck und einem Überangebot an Möglichkeiten, Waren und Lebensentwürfen wünschen sich immer mehr Menschen eine Pausetaste, Momente des Innehaltens, einen Weg, um den Fokus für das Wesentliche zu schärfen. Für viele ist Meditation ein Möglichkeit, diesem Ziel näherzukommen. Zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte belegen die vielen positiven Wirkungen einer regelmäßigen Meditationspraxis auf Körper, Geist und Seele. Immer mehr Menschen strömen auf der Suche nach Orientierung und Stille in entsprechende Kurse, Seminare und Retreats.

Die deutsche Dokumentation „Stopping“ von Bernhard Koch und Nils Landmark begleitet vier Menschen auf ihrer Reise zur Meditation. Friedrich, ein Anästhesist aus Berlin, reist in ein buddhistisches Zentrum ins Allgäu, um die Vipassana-Meditation zu erlernen. Dorothea, eine deutsche Lektorin in London, nimmt an einem achtwöchigen MBSR-Kurs teil. Uta ist Mutter von drei Kindern und besuchte eine Einführung in die anthroposophische Meditation. Der Aktivist und Theologe Nico übt in einem Kloster in Norddeutschland Zazen. Alle vier sind Menschen, wie du und ich. Was sie suchen ist nicht unbedingt Erleuchtung – sondern zunächst einmal mehr Gelassenheit, Ruhe, Ausgeglichenheit, Werkzeuge für den Umgang mit schwierigen Alltagssituationen. Der junge Mann Nico hat Angst, sein Leben zu verpassen inmitten der vielen Anforderungen des Alltags.

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Zu Wort kommen nicht nur die Suchenden, sondern auch ihre Lehrer: Bhante Nyanabodhi, Meister L. Tenryu Tenbreul, Thomas Mayer und Agnes Hardorp. Zudem weitere spirituelle Lehrer wie Marie Mannschatz, Fred von Allmen, Pater Anselm Grün, Lama Ole Nydahl und Dr. Vladimir Bostanov, der an der Universität Tübingen die heilsame Wirkung der Achtsamkeitsmeditation erforscht.
Ein wunderbarer, inspirierender Film über verschiedene Formen der Meditation, Hindernisse auf dem Weg und die Früchte der Praxis. Eine klare, einfache Einführung in das, was Meditation ist – und nicht ist. Aber auch ein berührendes Portrait von Menschen, die eine Sehnsucht umtreibt, die wir wohl alle ein wenig kennen.

Die Premiere des Films fand bereits am 24. 02. 2015 in Frankfurt statt. Schnellentschlossene können ihn heute Abend in Stuttgart sehen (Delphi, 19.30 Uhr).

 

Weitere Termine mit Regisseur Bernhard Koch:
DO 26.02 MÜNCHEN Arena 16.15 und 18.30 Uhr
mit Bhante Nyanabodhi und Manfred Kessler
FR 27.02 PFAFFENHOFEN CineradoPlex 20.30 Uhr
mit Ludwig Schafft
SA 28.02 FREIBURG Friedrichsbau 19.00 Uhr
angefragt ist Fred von Allmen
SO 01.03 MANNHEIM Atlantis 11.00 Uhr
SO 01.03 KARLSRUHE Schauburg 18.30 Uhr
mit Agnes Hardorp und Thomas Mayer
MO 02.03 HEIDELBERG Gloria 18.30 Uhr
DI 03.03. NÜRNBERG Metropolis 19.00 Uhr
MI 04.03 BAMBERG Lichtspiel 18.30 Uhr

… und in über 40 Städten regulär im Kino

Mehr Infos zum Film:
http://stoppingderfilm.org

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3 Kommentare

      • Super – Danke und Dir auch ein herzliches Tschüssi-Baba 😉 So bin ich letzte Woche sogar in Köln verabschiedet worden nachdem allein die Bestellung eines Kaffees mich als Österreicherin aufgedeckt hat***

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